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#26

RE: Nach dem Ludwigsteintreffen

in Archiv 24.07.2008 22:23
von Goras • Ritter | 182 Beiträge

Wenn die Zechs Besitzer eines Teils der Grafschaft sind (und sie sind sicher nicht die einzigen) dann wäre vielleicht eher eine Grundsteuer auf Grund und Boden oder eine Vermögenssteuer auf Gebäude interessant- alles, solange es nicht die armen Abenteurer betrifft, die in Zelten schlafen müssen und kaum mehr besitzen, als sie auf dem Leib tragen :-)).


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Ein Zwerg zu sein heisst stark zu sein- ein Zwerg zu sein heisst weise zu sein. Und wenn ich nicht gleich mein Bier kriege, zeig ich dir, auf welche Weise ich dir ganz stark in den Hintern trete!
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#27

RE: Nach dem Ludwigsteintreffen

in Archiv 25.07.2008 13:25
von Mikhael • Quintaner | 13 Beiträge

Freie Dörfer sind eigentlich auch produktiver, als wenn sie mit Lehen belegt sind. Die Leute wissen dann, was und wofür sie es eigentlich tun: Für sich selbst. Ein Fehler, den die ehemalige UDSSR erst gegen Ende ihrer Existenz erkannt hat (Die Kolchosen haben meist nicht so viel erwirtschaftet, wie die privaten Felder der Bauern, die nach und nach vergeben wurden). Was ich mir aber gut vorstellen könnte, wären Reiseritter, die zur Hilfe gerufen werden, wenn es größeren Ärger gibt und dann vom jeweiligen Dorf versorgt werden müssen. Büttel und Nachtwächter sind einfach keine so guten Kämpfer wie ausgebildete und ausgerüstete Ritter. Dafür könnte man Ludwigstein in Gebiete unterteilen, die unter dem Schutz eines Ritters und seines Trosses stehen.
Enteignungen führen so gerne zu Bauernaufständen.

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#28

RE: Nach dem Ludwigsteintreffen

in Archiv 25.07.2008 13:49
von Mikhael • Quintaner | 13 Beiträge

Ein paar Worte zum Geldkreislauf. Die Geldmenge ist normalerweise begrenzt und kann nicht beliebig erweitert werden. Einmal wegen einer möglichen Inflation, die durch eine zu hohe Geldmenge ausgelöst wird bzw. durch den Mangel an Rohstoffen, der in die Produktion von Gold-, Silber- und Kupfermünzen fliesst. Man kann die Münzen natürlich auch mit anderen, billigeren Rohstoffen verschneiden, aber das wertet die Geldwerte gegenüber anderen, stabileren Grafschaften natürlich ab.
In einer mittelalterlichen Welt gibt es immer einen Verkäufermarkt, da Produkte nicht in unendlicher Anzahl hergestellt werden können. Will heißen, dass die Verkäufer den Preis bestimmen und nicht die Käufer, wie es in unserer heutigen Zeit der Fall ist (klingt komisch, ist aber so, auch wenn wir es nicht so wirklich merken, haben wir Konsumenten doch einen größeren Einfluss auf den Preis, als wir glauben. Wir nutzen es halt nur so gut wie nie aus).
Durch das sich langsam entwickelnde Bankwesen, können wir halt tatsächlich einen Geldkreislauf entwickeln. Dafür müssen aber auch Waren, Produkte etc.pp. gekauft und verkauft werden. Darlehen müssen aufgenommen werden, um in Geschäfte investiert zu werden. Denn, je mehr eine Volkswirtschaft spart, umso ärmer wird sie. Ein gesundes sparen ist daher angesagt, damit neue Investitionen getätigt werden können. Es geht halt immer um Gleichgewichte innerhalb einer Volkswirtschaft, die sich normalerweise dynamisch einstellen.
Im Moment sehe ich nur so gut wie keine Möglichkeiten für die Spieler, wirklich Geld auszugeben. In der Taverne bezahlt niemand, Waren kann ich nicht kaufen oder verkaufen. Dadurch entsteht halt kein Geldkreislauf. Wenn wir es schaffen, so etwas in das Spiel zu integrieren, erschaffen wird dann halt letztlich auch einen rudimentären Geldkreislauf ohne das Klaus unendlich Münzen produzieren muss.

*hust* Ich hoffe ihr entschuldigt diesen Exkurs in die VWL, aber irgendwofür muss ich das ja mal studiert haben.

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#29

RE: Nach dem Ludwigsteintreffen

in Archiv 25.07.2008 14:29
von Henny • Priesterin Menea / Orga | 368 Beiträge

Zu den Rittern: Auf dem Moorende 2 war da ja Ritter Evrad (auch bekannt geworden als der Gebühreneinzugsritter), der von Lorjak auf das Gut Moorende zur Bewachung des heiligen Bäumchens abgestellt wurde. So könnte das z.B. funktionieren und das mit den "Schutzgebieten" klingt gut.
Geldausgabemöglichkeiten: Gut, auf diesem Spiel stand es etwas hintenan. Aber auf dem Moorende 2 hatten wir genug Gelegenheiten geschaffen, Geld auszugeben (Taverne, Bibliothekdurchstöbern bezahlen, den Jahresmarkt und der "Gebührenritter") oder zu verdienen (da konnte abgewaschen, Gemüse geschält oder bei den Händlern Holz gehackt werden).
Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, - auf dem eigenen Con, wo ich für genug Geldkreislaufmöglichkeiten gesorgt hatte, wie aber auch auf Brötchens Con, wo wir NSCs als Händler Waren verkaufen sollten - daß viele ihr Geld gar nicht gerne rausrücken, auch wenn Möglichkeiten da sind. Im Allgemeinen herrscht oftmals eine gewisse "Bunkermentalität", was schade ist.

Bei einem Punkt finden Lars und ich allerdings das IT-Bezahlen nicht wirklich nützlich. Nämlich in der Taverne bei den Grundgetränken. Durst zu stillen ist ein OT-Bedürfnis und wenn einer kein passendes IT-Geld hat, sollte er dennoch die Möglichkeit haben, schnell etwas trinken zu können, wenn benötigt. Dafür hat der Spieler OT schließlich auch bezahlt. Damit sind aber bur die Nichtalkoholika gemeint wie Wasser und Saft, die im Spielerbeitrag inklusive und somit Grundversorgung sind. Alkoholika sind ein nichtnotwendiges Genußmittel, für das dann schon IT bezahlt wird. Fast würde ich vorschlagen, daß man zumindest IT "frisches Quellwasser" im Kruge frei für alle anbietet, da es ja nur vom Brunnen geholt werden und nicht mühevoll hergestellt werden muss. Das gleiche könnte für die Hauptmahlzeit gelten.
Für alles andere sollte IT bezahlt werden, Schreiberdienst, Schwert bestellen usw.

Ich werde mich auch bei den Wintertreyben darum bemühen, daß das Geld den Besitzer wechseln kann.


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Du bist jetzt einer von uns. Mit Würde hat das nicht das geringste zu tun. (IceAge)

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#30

RE: Nach dem Ludwigsteintreffen

in Archiv 25.07.2008 17:15
von Nogaras • Der Graue, Schüler Saragons | 23 Beiträge

Hallo!

War nach der langer Zeit ein richtig schöner Wiedereinstig ins Larp-Geschehen. Vielen Dank an die Köchin, mit gutem Essen stehet und fällt ja häufig so ein Wochennende und das Essen war super. Es waren interessante Leute vor Ort, es braucht sicher wieder einige Zeit, bis man mit allen ins Gespräch/Spiel gekommen ist und ich freu mich drauf. Die Location war toll und eigentlich war es auch gut, dass nicht wirklich 70 Leute da waren. Ich freu mich schon auf die nächsten Spiele und hoffe, ich werde nicht wieder nachts um 3 Uhr mit Plots uberhäuft! :-)
Auch der Orga vielen Dank für die Arbeit und für die gute Abwicklung von minimalen Problemchen. ;-)

Bis bald...

Bambi


Nogaras, Schüler Saragons / Hofmagier zu Ludwigstein und Leiter der Akademie auf der Burg Ludwigstein / Rat der Grauen

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