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Noch und ; bis zum Yorkfeuer 2017.
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#1

Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 26.02.2008 13:56
von Docatius • Ritter und Triumviratsmitglied Ludwigsteins | 655 Beiträge

Es ist vielleicht noch nicht allgemein bekannt, aber auch Ludwigstein wird eigene Münzen prägen. Das Layout ist noch nicht ganz abgeschlossen, und vor allem wird unser Graf dabei das letzte Wort haben, aber ich möchte dieses Thema doch mal nutzen, um Eure Meinungen und Ideen dazu zu hören.

Ausschlaggebend wird dabei natürlich auch das technisch Machbare sein, denn ich bin nunmal kein Fachmann und einiges geht eben schon aus Kostengründen nicht.

Welche Form wäre die beste ? Rund ? Viereckig ? Oder gar eine Münze mit Sollbruchstellen (Bruchsilber), um aus einem halben Silber bei Bedarf zwei Viertel machen zu können ? (Letzteres würde mir persönlich sehr gefalllen, es reduziert nämlich den Aufwand ganz besträchtlich)

Mir wäre auch das "prägen" sehr lieb, weil es die Profuktion vereinfachen würde, aber wer von Euch könnte einen Prägestempel anfertigen, also eine Schale und einen Stempel, mit denen man per Hammerschlag aus einem Rohling eine Münze prägen kann ? Das wäre nämlich viel weniger aufwendig als der Guß.

Derzeit angedacht : einfache Gunmünze, eine Seite mit Ludwigsteiner Sonne, andere Seite mit "1/2" und "Ludwigstein" drumrum.
Weitere Münzen, nämlich Viertel und Achtel, sollen folgen.



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#2

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 26.02.2008 18:34
von Docatius • Ritter und Triumviratsmitglied Ludwigsteins | 655 Beiträge

Nachtrag : perfekt wäre eine Münze, die zwei Sollbruchstellen hat, dann könnte man sie als Halben, Viertel und Achtel verwenden. Erstens nur eine einzige Gußform, und zweitens immer und überall genügend Achtel zur Hand.

Die könnte auch viereckig sein, dann wären auch die Achtel noch quadratisch statt Tortenstücke.



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#3

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 26.02.2008 20:02
von Johann • Werftmeister | 173 Beiträge

Ich hatte mir vor einiger zeit da bereits Gedanken drüber gemacht. Aber einen Schlagstempel zu erstellen erfordert viel Arbeit und auch technisches Know How. am besten wäre wohl noch das gießen. Monika hat da wohl einige Erfahrung.

Das mit den teilbaren Münzen finde ich weniger gut. Die sollten schon ganz bleiben, ansonsten hat Ludwigstein bald einen Haufen zerkleinerter Münzen.


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#4

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 26.02.2008 20:14
von Docatius • Ritter und Triumviratsmitglied Ludwigsteins | 655 Beiträge

Naja, hast Du mal Gußformen für Achtel gemacht, bzw. die dann auch noch in entsprechender Stückzahl nachbearbeitet ? Das ist eine wiederliche Fummelarbeit, wie die so verdammt klein sind.



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#5

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 26.02.2008 20:28
von Elias • Medicus der Quintaner | 41 Beiträge

vielleicht hilft euch dieser link weiter:
http://www.larhgo.de/cgi-bin/wiki.pl/M%c3%bcnzen
nicht erwähnte ausnahme:
kupfermünzen (1/16 thaler im wert) aus averbergen
wurden mit einem einfachen "A" geprägt

@doc: ja, ich habe das schon mal gemacht,
ja, es ist eine mordsfrickelei
ja, es dauert eine weile

am besten funktioniert das giessen imho zu dritt
einer gießt, der andere schmilzt in einem zweiten tiegel
schon mal die nächste ladung und der dritte entgratet
derweil die münzen.
zu dritt kann man auch nebenbei ein wenig schnacken,
dann ist das ganze nicht so öde.


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#6

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 26.02.2008 20:59
von Docatius • Ritter und Triumviratsmitglied Ludwigsteins | 655 Beiträge

Ludwigstein will natürlich alles besser machen als die anderen.

Naja, schaun wir mal, was letztlich dabei rauskommt. Ich bin ja noch am rumexperimentieren.



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#7

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 26.02.2008 22:20
von Johann • Werftmeister | 173 Beiträge

Zitat von Elias
vielleicht hilft euch dieser link weiter:

nicht erwähnte ausnahme:
kupfermünzen (1/16 thaler im wert) aus averbergen
wurden mit einem einfachen "A" geprägt



Die sind grauenhaft, bringen aber Glück. Der verzweifelte Versuch eine solche Münze beim GLückspiel loszuwerden endete mit ständigem Gewinnen^^


Zitat von Langschwert
Ludwigstein will natürlich alles besser machen als die anderen.

Ich bin da eher konservativ, die Münzen die es in Larhgo gibt sind so gut wie sie sind. Wir sollten da nicht versuchen das Rad neu zu erfinden. Die Technik vielleicht, aber die Münzen selber sollten bleiben wie sie sind.

Das schlagen der Münzen ist ganz gut, aber einen Stempel fräsen ist nicht leicht.


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#8

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 27.02.2008 12:58
von Docatius • Ritter und Triumviratsmitglied Ludwigsteins | 655 Beiträge

Denn sieht es ja wohl ganz nac klassischen Münzen aus. Bei den 1/2 Silber wird es noch gehen, aber bei 1/4 und 1/8 wird das Design ein sehr schlichtes werden.

Die Tage kommt hier ein Schmelzofen an, mit dem das alles etwas leichter gehen sollte. Ich hab hier bislang einen alten emallieofen verwendet, aber der wird 800 Grad heiß, und das tut weder dem Zinn noch den Schmelzbehältnissen sonderlich gut.

Ich hoffe ja, daß ich bis zum Yorkfeuer wenigstens eine erste Ladung halber Silber fertig habe.

Reinzinn ohne Blei kostet übrigens 15 Euro das Kilo, darüber müssen wir mal nachdenken. Nicht daß letztlich neben der ganzen Arbeit auch noch die Kosten bei mir alleine hängen bleiben.



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#9

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 27.02.2008 20:06
von Elias • Medicus der Quintaner | 41 Beiträge
Zitat von Langschwert
Ich hoffe ja, daß ich bis zum Yorkfeuer wenigstens eine erste Ladung halber Silber fertig habe.
Reinzinn ohne Blei kostet übrigens 15 Euro das Kilo, darüber müssen wir mal nachdenken. Nicht daß letztlich neben der ganzen Arbeit auch noch die Kosten bei mir alleine hängen bleiben.


auch auf die gefahr hin allzu klugscheißerisch zu wirken, möchte ich hier einfach mal den zuvor geposteten link zitieren:
---snip---
Zinkdämpfe sind giftig. Seit uns dies klar ist, verwenden wir Zinn. Dies kann auf Flohmärkten in Form von Tellern etc. weit unter Metallpreis bekommen werden. Bitte darauf achten, Reinzinn mit mind. 90% Sn zu kaufen. Das steht auf Tellern etc. drauf, damit sie speisegeeignet sind. Zierzinn und Lötzinn sind nicht geeignet.
---snap---
> ein kleiner gang über den flohmarkt spart eine menge geld, zinnware krieg man meist hinterhergeschmissen

und gleich nochmal:
---snip---
bisher ungeschriebene Regeln fuer die Herstellung und den Gebrauch von Muenzen
1. Groessere Muenzen muessen anteilig produziert werden, sodass auf einen halben Thaler zwei Viertel und vier Achtel kommen. Thaler sind nicht nur aus Prestigegruenden dem Koenig vorbehalten, sondern auch um mit wenig Wechselgeld beim Spiel auszukommen. Selbst wenn es politisch durchsetzbar waere, darf man dem Koenig also nicht das Recht abschwatzen ganze Thaler praegen zu duerfen.
---snap--

hoffe ich konnte weiterhelfen

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zuletzt bearbeitet 27.02.2008 20:07 | nach oben springen

#10

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 27.02.2008 20:27
von Docatius • Ritter und Triumviratsmitglied Ludwigsteins | 655 Beiträge
Das mit den Tellern usw. ist mir schon klar, nur sind die in aller Regel nur auf Zinn gestempelt, also z.B. 95% - nicht aber, was der Rest ist. 5% Blei wären noch immer hochgiftig (Kontaktgift), und Blei ist die häufigste weil billigste Dreingabe. Der aktuelle Grenzwert liegt meines Wissens bei 0.05% Bleianteil ! Und leider kann man oft nicht sagen, wo die Grenze zwischen Eßteller nach neuesten Richtlinien oder Dekoteller mit mehreren Prozent Blei drin sind.

Das Zinn, das gemeint ist, muß den Lebensmittelstandard erfüllen, gängig ist da 97% Zinn und der Rest Antimon und Kupfer.

Meine Testgießerei mache ich natürlich auch mit dem Dekozeugs - ich habe hier ein altes Zinnbild mit 5 kg Gewicht und 93% Zinn erbeutet - aber was für Metall die restlichen 7% sind, kann mir keiner sagen.


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zuletzt bearbeitet 27.02.2008 20:30 | nach oben springen

#11

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 28.02.2008 19:42
von Goras • Ritter | 182 Beiträge

Kupfer und Antimon sind ebenso Schwermetalle und mindestens genauso giftig wie das Blei- und die Münzen soll niemand essen, was also ist das Problem? Giftige Dämpfe bei der Herstellung? Notfalls komm ich helfen, ich hab da ne niedrigere Hemmschwelle (wenn du erst mal weisst, wie Zyankali schmeckt und wie Blausäure riecht, dann schreckt dich kaum noch was :-), mir reicht ein offenes Fenster, neben dem ich gieße.


__________________________________________________
Ein Zwerg zu sein heisst stark zu sein- ein Zwerg zu sein heisst weise zu sein. Und wenn ich nicht gleich mein Bier kriege, zeig ich dir, auf welche Weise ich dir ganz stark in den Hintern trete!
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#12

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 28.02.2008 21:24
von Docatius • Ritter und Triumviratsmitglied Ludwigsteins | 655 Beiträge

Oh, mir ist das völlig wurscht mit den diversen Schwermetallen, denn ich arbeite mit dem Kram unter guter Belüftung. Ich will nur nicht, daß nachher alle Arbeit für die Katz war, weil irgendwer meine Münzen für Krebserregend hält und pausenlos Leute Rettungswürfe gegen Gift machen läßt. ;)

Diese Antimon/Kupfer Dreingabe ist übrigens aktuelles lebensmittelverträgliches Zeugs für den Dauerkontakt und somit hochoffiziell ungiftig.


Ich zitiere wegen dem Zierzinn mal aus der LarpWiki :


Das deutlich billigere, mit Blei legierte ZIERZINN (PbSn) oder auch reines Blei darf AUF KEINEN FALL für Münzen verwendet werden, bzw. ausschliesslich für Gegenstände welche lackiert oder sonstwie vor direkter Berührung geschützt sind. Blei ist [GIFTIG] und wird dazu noch durch die Haut resorbiert. Hierzu ein Zitat aus dem "Selva Fach-Tip": "»Zierzinn« hat einen erheblichen Anteil von Blei. Der Abrieb ist giftig, deshalb Gießlinge aus Zierzinn stets lackieren. Gebrauchsgegenstände wie Löffel, Becher oder auch Schachfiguren nur aus Reinzinn herstellen!"


und


Der Blei-Grenzwert ist in der neuen EG-Richtlinie von 0,05 auf 0,01 mg/L Pb aufgrund einer toxikologischen Neubewertung des Parameters Blei verschärft worden. Hintergrund ist die nachgewiesene, hohe Giftigkeit von Blei vor allem für Kinder und Jugendliche!


Wenn das den Larhgoten wurscht ist, dann mir auch. Ich hab kein Problem mit ein bischen Blei, schon gar nicht in meinem Alter.
Ich muß es nur wissen, daß auch die anderen Larhgoten kein Problem damit haben.



Docatius Viator - Ritter, Verwalter, Münzmeister, Spielmann und Gaukler

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#13

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 28.02.2008 21:40
von Elias • Medicus der Quintaner | 41 Beiträge
In Antwort auf:
Wenn das den Larhgoten wurscht ist, dann mir auch. Ich hab kein Problem mit ein bischen Blei, schon gar nicht in meinem Alter.
Ich muß es nur wissen, daß auch die anderen Larhgoten kein Problem damit haben.


... und auch dazu steht was auf der von mir verlinkten seite aus dem larhgo-wiki ;-)
(man bin ich ein toller hech, wa?)

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zuletzt bearbeitet 28.02.2008 21:41 | nach oben springen

#14

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 28.02.2008 22:33
von Docatius • Ritter und Triumviratsmitglied Ludwigsteins | 655 Beiträge


Bitte darauf achten, Reinzinn mit mind. 90% Sn zu kaufen. Das steht auf Tellern etc. drauf, damit sie speisegeeignet sind.


Von mir aus, dann betrachte ich das einfach als abgesegnet, obwohl das einen maximalen Anteil von 10% Blei und damit eine Überschreitung des amtlichen Grenzwertes um das 1.000-Fache bedeutet.


*wäscht seine Wäsche, äh, Hände in Unschuld*



Docatius Viator - Ritter, Verwalter, Münzmeister, Spielmann und Gaukler

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#15

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 10.03.2008 10:35
von Onno • Reichsritter und Admiral der Flotte | 29 Beiträge

Liebe Leute, lieber Doc,
Nehmt die 90% SN nicht zu woertlich , lieber das mindestens.
Macht die LU-Muenzen ruhig etwas groesser, um mehr Bild unterzubringen. Sie koennen gut duenner sein.
Nehmt zum Schmelzen eine Thunfischdose auf der kleinen Herdeplatte, bei halber Stufe (6-7 von 12). Ihr braucht nicht mehr als 300 Grad. Darueber oxidiert euch nur unnoetig Metall weg. Wer einen Schmelzofen hat, kann natuerlich besser dran sein.
Kupferlinge waeren geradezu superduper! Es gibt aber drei Probleme:
1. Wer kann viele Ronden ausstanzen? Historisch koennten es auch mit der Blechschere geschnittene Vielecke sein.
2. Im Net kann man Firmen finden, die einem fuer gar nicht soviel Geld einen Schlagstempel machen. Er muss unbedingt gehaertet sein. Der Schlagstempel schlaegt wie ein Meissel das Bild vertieft ein. Ein Muenzstempel dagegen ja eigentlich den Hintergrund. Man braucht also weniger Energie. Nehmt ein Stueck Blei als Unterlage. Der Stempel haellt laenger und die Muenze rutscht nicht weg. Sie wird gewellt und stabil.
3. Kupferlinge kaufen im Spiel wenig und sind weit schwerer herzustellen als gegossene Achtel. Aber sie sind ambientig. Es ist schon etwas doof, dass die kleinste aber haeufigste Muenze die in der Herstellung teuerste, aufwendigste und haesslichste sein soll.

Als Loesung faellt mit nur ein, bestehende echte Muenzen zu verwenden, die so oxidiert oder abgeschliffen worden sind, dass man das unpassende Bild nicht mehr stoerend wahrnimmt. Viele Rollenspielkupferlinge aus den Mittellanden sehen auch nicht besser aus. Der Nachteil ist, dass auch diese immer noch einen Real-Metallwert von vielleicht 20 cent haben. Die Alternative waeren eben geschlagene leichte Blechmuenzen. Solche Brakteaten waren die gaengigste Muenze das ganze Mittelalter ueber. Wenn man einen Schlagstempel hat, kann man auch bestehende Muenzen geschickt gegenstempeln und so ein stoerendes Bild verfremden.

Zur Unterstuetzung der Kupferwaehrung sollten wir getrennte Geldkreislaeufe fuer die verschiedenen Muenzen einfuehren. Das kommt einem Wechselverbot gleich. In der Taverne muesste eben mit Kupfer bezahlt werden.

Viel Spass beim Machen, Euer Ex-Muenzmeister


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#16

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 10.03.2008 13:29
von Docatius • Ritter und Triumviratsmitglied Ludwigsteins | 655 Beiträge
Danke für die ganzen Tips. Ich hab jetzt bestimmt zwei Monate rumgebastelt und so mittlerweile rausgefunden, was geht und was nicht. Inzwischen klappt es so einigermaßen.

Die Produktion ist bereits in Arbeit. Es steht ein Schmelzofen mit Auslassventil zur Verfügung, so gibt´s keine Schlacke und es eloxiert auch nichts.

Im Moment werden erst mal nur 8tel hergestellt, weil die erstens am schwierigsten sind, weil so klein, zweitens die größte Stückzahl brauchen, und drittens man damit am meisten bezahlen kann. Zum Yorkfeuer sollte der erste Schub fertig sein, ich hoffe sogar, daß der Schub groß wird. Mal sehen, was die Formen aushalten.

Die größeren Münzen (naja, Viertel und Halbe) folgen später, weil man davon weniger braucht und weil man damit meist eh nix bezahlen kann. ;)

Wir werden auch abwarten, ob größere Münzen überhaupt gebraucht werden. Erst mal schauen wir, ob viele Spiele ihre größeren Münzen, die sie sonst immer nur schwierig loswurden, beim Grafen oder mir gegen 8tel eintauschen. Sollte das so sein, dann brauchen wir gar keine Viertel und Halbe. Oder wenn doch, kann man besser einschätzen, wieviele, damit es keine Überproduktion an "Großgeld" gibt. Vermutlich wird es also so sein, daß man bei mir und beim Grafen seine Münzen immer irgendwie klein bekommt.

Das Design des 8tel ist auf Schlichtheit und Haltbarkeit ausgelegt. Man soll erkennen, welcher Wert draufsteht, und er soll nicht zu langweilig wirken, einen größeren Anspruch kann ich mit meinen Wurstfingern nicht halten. Der Ludwigsteiner 8tel ist wohl etwas dicker als andere, aber dafür nicht so fiddelig in der Hand. :)

Und ein Zehnt geht ja auch noch an die Krone. *seufz*


Docatius Viator - Ritter, Verwalter, Münzmeister, Spielmann und Gaukler

zuletzt bearbeitet 10.03.2008 13:32 | nach oben springen

#17

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 11.03.2008 12:53
von Docatius • Ritter und Triumviratsmitglied Ludwigsteins | 655 Beiträge

Der Ludwigsteiner Achtel ist übrigens "geprägt", was nicht bedeutet, daß er geschlagen wird, sonder daß er nicht "erhaben" ist. Ich weiß leider nicht, wie man fachlich das Gegenteil von erhaben (embossed) nennt. Johann, Du weißt sowas doch bestimmt ? :)

Jedenfalls sind die Zeichen auf den Münzen nicht "hervorstehend", sondern im Gegenteil als Vertiefungen in der Münze. Das hat primär fertigungstechnische Gründe, hat aber auch den praktischen Nebeneffekt, daß sich die Bezeichnungen nicht abschleifen können, wie das bei vielen abgenutzten larhgotischen Münzen der Fall ist. Man sollte also auch nach längerer Benutzung einen Ludwigsteiner Achtel bei schlechtem Kerzenlicht gut lesen können.



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#18

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 11.03.2008 15:24
von Johann • Werftmeister | 173 Beiträge

das Gegenteil von erhaben ist vertieft ;-)

Na, da bin ich ja mal gespannt^^


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#19

RE: Ludwigsteiner Münzen

in Verwaltungsbaracke - Verwaltungstechnisches und Organisatorisches 18.03.2008 21:39
von Docatius • Ritter und Triumviratsmitglied Ludwigsteins | 655 Beiträge

Es gibt nun einen großen Vorrat an Achteln. Wer also seine größeren Münzen einwechseln will, kann dies beim Grafen tun. Falls dieser dazu keine Lust hat, wird er mir wohl ein Beutelchen geben, aus dem auch bei mir gewechselt werden kann. :)



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