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Noch und ; bis zum Yorkfeuer 2017.
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#1

Meine Zeltheizung

in Der OT-Bereich 19.04.2012 19:38
von Docatius • Ritter und Triumviratsmitglied Ludwigsteins | 655 Beiträge

Weil ich beim Yorkfeuer dauernd nach dem Ding gefragt wurde: http://www.compass24.de/web/catalog/shop...heizung/4885674



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#2

RE: Meine Zeltheizung

in Der OT-Bereich 19.04.2012 20:16
von Kyra Lyos • Reichsritterin | 51 Beiträge

Danke Doc!!! #knuddel


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#3

RE: Meine Zeltheizung

in Der OT-Bereich 19.04.2012 22:08
von Thore Averberg • 15 Beiträge

Moin Doc,
wie lange hat so eine 5-L-Füllung gehalten?

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#4

RE: Meine Zeltheizung

in Der OT-Bereich 20.04.2012 10:42
von Docatius • Ritter und Triumviratsmitglied Ludwigsteins | 655 Beiträge

Puuuh, also ich habe jetzt für das komplette Yorkfeuer etwa 4 Liter verbraten (Lampenöl, kein Petroleum), wobei aber der Ofen nie die ganze Nacht an war - ich möchte nämlich nicht herausfinden, ob man dabei erstickt.
Ich schätze jetzt mal ganz grob eine Gesamtbrenndauer von 12 bis 16 Stunden, die er an war. Diese Schätzung ist in beide Richtungen extrem ungenau.



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#5

RE: Meine Zeltheizung

in Der OT-Bereich 20.04.2012 22:37
von Moha • 44 Beiträge

Ich hatte mir ja das gleiche Modell zugelegt und im Drachenfest-Forum dazu nach dem Yorkfeuer schon Folgendes gepostet:

Nun bereits im Einsatz gehabt, kann ich sagen:
Ich möchte das Ding nicht mehr missen.

Vorbereitung und Betrieb:

- Den Heizer nicht zu nah an brennbare Gegenstände stellen und möglichst gerade.
- Zum Befüllen die 3 kleinen roten Schrauben lösen und den Käfig nach oben ziehen, Schrauben wieder festziehen. Das Befüllen erklärt sich von selbst. Ein passender Trichter liegt bei, eine Füllstandsanzeige hat das Ding auch. Bei uns hielt der Trichter beim ersten Befüllen von selbst, beim zweiten und dritten mussten wir ihn zusätzlich festhalten, aber das lag daran, dass unser 20 Liter Kanister Petroleum beim Gießen ein wenig mehr Gluckerte als zuvor. Nach dem Befüllen unbedingt 30 Minuten warten vor dem Entzünden (auch wenn man den Heizer zuvor schon mal in Betrieb hatte!).

Achtung: vor dem 1. Entzünden unbedingt den Pappring oben entfernen, auf keinen Fall vergessen! Ich kann aus Erfahrung sagen, dass das ganz ekelhaft stinkt sonst und da Flammen auftauchen, wo man keine haben will *g*

- Zum Anzünden dann den inneren 'Käfig' mit dem kleinen Hebel ankippen/liften, den Docht so weit rausdrehen, dass man ihn gut sehen kann (einfach mal bis ganz raus und dann auf etwa mittig zurück drehen. Keine Sorge, man kann den Docht weder 'versenken' noch aus Versehen zu weit raus drehen) und ihn mit einem Streichholz (ich nahm so einen Kerzen-/Gasanzünder) den umlaufenden Docht entzünden (die Flamme läuft eigentlich von selbst herum, wie bei einem Gasherd). Den inneren Käfig so lange kippen, bis der Docht gut brennt, dann vorsichtig runterlassen.

- Jetzt kann man die 3 Schrauben wieder lösen, den äußeren Käfig wieder absenken und die Schrauben dann wieder arretieren. Die Drahtkuppel oben beobachten. Wenn sie gleichmäßig orange glüht und oben oder seitlich keine blauen Flämmchen rausschlagen, dann ist es richtig.

- Wir haben den Heizer in der ersten Nacht mit ungefähr 5 Liter befüllt (bis Füllstandsanzeige 'Full'), er brannte von ca. 1 bis ca. 9 oder 10 Uhr und danach zeigte der Füllstandsanzeiger noch ca. 1/4 bis 1/3 voll an. Daraufhin haben wir ihn für die zweite Nacht nur auf 2/3 bis 3/4 gefüllt und er war von ca. 23 Uhr an, ging dann aber um ca. 7 Uuhr von selbst aus, weil er leer war. Wir lernten also, dass die Füllstandsanzeige nicht wirklich linear zu verlaufen scheint. In der dritten Nacht füllten wir wieder bis 'Full' und ich entzündete ihn um ca. 2 Uhr. Ab ca. 11 Uhr Vormittags ließ die Heizleistung nach, wir wollten ihn aber leerbrennen lassen, zum leichteren Transport. Um 14 Uhr haben wir ihn dann ausgestellt, weil er immer noch brannte. Er kühlte schnell aus und ich habe ihn dann in einen Müllsack gesteckt für den Transport.

Zu Einsatzort und Bedingungen:

- Mein Zelt ist ein Alex/Sahara mit 1,20 m hohen Seitenwänden, ca. 4 Meter Durchmesser, ohne Boden und wir waren zu zweit darinnen.
- Wir waren von Donnerstag bis Sonntag um Ostern in Lünne, leider hatte ich kein Thermometer dabei, das Internet sagt, dass draußen Nachts zwischen 1 und 5 Grad gewesen sein sollen, wir nehmen an, dass es in der Nacht zum Sonntag unter 0 Grad waren, denn das Gras am Boden war gefroren am Morgen.
- Wir haben den Heizer mit speziellem Heizpetroleum betrieben, das ist zwar teuer als das für Lampen, aber noch reiner.
- Ich hatte einen Kohlenmonoxidwarner mit (eine kleine persönliche Panik meinerseits, ich habe mit 4 Jahren eine Kohlenmonoxidvergiftung überlebt und denke, dass ich die mit 40 nicht noch mal überleben würde, darum die Vorsicht, aber der hat Nichts angezeigt und nicht angeschlagen).
- Der Heizer stand etwa in der Mitte vom Zelt (mit Abstand zur Mittelstange) auf einer Kiste mit 50 bis 60 cm Höhe).
- Bei dem Schlingenverschluss des Einganges haben wir die untersten 2 Schlingen nicht geschlossen, so dass der auf ca. 20 - 30 cm nicht fest zu war, es bildete sich ein Dreieck mit ca. 10 - 20 cm Breite am Boden.
- Meine Schlafstatt war ein Feldbett mit Isomatte darauf, darauf Schaffelle, eine Dralondecke unter einem Mumienwinterschlafsack, die auch darauf umgeschlagen wurde. Ich hatte in dem Schlafsack einen Schlafanzug aus Fleece (ich weiß, nicht Ambientig, aber in kalten Zeiten echt gold wert, so ein Schlafanzug) an und habe den Schlafsack oben nicht zugeschnürt gehabt.

Mein Fazit:

- Einfach in der Handhabung.
- Anschaffung um die 42 Euro
- Verbrauch pro Nacht geschätzt eine Füllung mit 5 Litern, wenn man sicher gehen will. (Ich habe für 20 Liter 70 Euro bezahlt, also pro Nacht waren das ca. 18 Euro).
- im oberen Zeltbereich verbreitete sich ein leichter Geruch nach Petroleum, aber ich empfand ihn nicht so sonderlich stark, eine Sturmlaterne mit entsprechendem Brennmaterial riecht auch. Damit kann man es vergleichen.
- Natürlich steigt Wärme nach oben, was bedeutet, dass man bei so spitzen Zelten wie meinem natürlich erst einmal eine ganze Menge Luft da oben aufheizen muss, dafür hält sich allerdings der Geruch auch vorzugsweise da oben auf und ich habe ihn im Sitzen oder Liegen auf meinem Feldbett (also bis ca. Höhe 1,20 m) nicht wirklich wahrgenommen, obwohl es noch schön warm war.
- Wie gesagt, ich Töffel habe mein Thermometer vergessen gehabt, ich hätte gerne gewußt, wie warm es im Zelt gewesen ist, aber ich kann sagen, dass ich als ich in der 2. und 3. Nacht mal auf war, weil ich mal musste feststellen musste, dass es in meinem Winterschlafsack so warm gewesen ist, dass ich schwitzte. Daraufhin habe ich oben ein Teilchen von meinem Schlafsack offen gelassen und hatte es richtig gemütlich, bequem und warm.

Ich liebe das Ding und es wird auf jeden Fall zu meiner Standartausstattung für Larps gehören, die in nicht-warmen Zeiten sind, das Geld für den Treibstoff ist mir der Gewinn einer warmen Schlafmöglichkeit auf jeden Fall wert.


Grüße,

Moha

zuletzt bearbeitet 23.04.2012 16:16 | nach oben springen

#6

RE: Meine Zeltheizung

in Der OT-Bereich 22.04.2012 06:55
von Docatius • Ritter und Triumviratsmitglied Ludwigsteins | 655 Beiträge

Ich habe keine Ahnung, von was für drei roten Schrauben Du sprichst, es kann also sein, daß sich da was am Gerät geändert hat. Ich kippe den inneren Korb nur an und entzünde, fertig.

Ich habe aber festgestellt, daß ein kleiner Gasbrenner (so ne kleine Lötlampe) beim Anzünden extrem hilfreich ist, besonders bei eisiger Kälte. Kann natürlich auch daran liegen, daß ich ganz normales Lampenöl verwende.

Ich habe das Gerät eigentlich immer dabei, weil es manchmal noch zu kühl ist, um nasse Klamotten trocken zu bekommen - da wirkt das Teil Wunder.

Ich transportiere den immer im Originalkarton. Das ist zwar nicht gerade ein Platzwunder, aber der ist einigermaßen robust und stapelbar.



Docatius Viator - Ritter, Verwalter, Münzmeister, Spielmann und Gaukler

zuletzt bearbeitet 22.04.2012 06:56 | nach oben springen

#7

RE: Meine Zeltheizung

in Der OT-Bereich 22.04.2012 18:02
von Holmger v. Eickenberg • 2 Beiträge

Ich habe das baugleiche Gerät vom Hersteller Tonysun. Bin absolut zufrieden, der Verbrauch ist echt als gering anzusehen und mein kleines Zelt (4x6 Sache) wird damit so schnell warm, dann man geneigt ist die Heizung runter zu regeln oder das Zelt aufzumachen.

Verbrauchsmäßig würde ich auch sagen 2-3 Liter pro Nacht, je nach Einstellung und tatsächlicher Brenndauer. Ich benutze immer das Lampenöl von aktiv, kostete beim letzten mal 1,49 €/ltr und riecht so gut wie gar nicht. Zum Transport hab ich nen normalen Klappkjorb, da ist die Heizung, 5-6 Flaschen Lampenöl und ein Stabfeuerzeug drin, alles beisammen.


Holmger v. Eickenberg / Mhac an Solas
Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.
(Albert Einstein)

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#8

RE: Meine Zeltheizung

in Der OT-Bereich 23.04.2012 00:19
von Moha • 44 Beiträge

Meine Heizung hat drei (bei mir) rote Schrauben (auf dem Bild sind sie schwarz) und der 'Schutzkorb' geht weiter runter als bei deiner, Doc.

Hier mal der Link: http://www.wassersport-herriger.de/Petro...a-c888ed74db10/


Grüße,

Moha

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#9

RE: Meine Zeltheizung

in Der OT-Bereich 23.04.2012 10:00
von Docatius • Ritter und Triumviratsmitglied Ludwigsteins | 655 Beiträge

Ach die, alles klar. Ja, dann ist das logisch. Mein Korb ist kürzer, so kann man sich das Geschraube sparen. Ist vielleicht Produktpflege.



Docatius Viator - Ritter, Verwalter, Münzmeister, Spielmann und Gaukler

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