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Noch und ; bis zum Yorkfeuer 2017.
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#51

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 05.06.2011 21:10
von Fingal Thorwinson • 131 Beiträge

Endlich Ruhe, gleich will ich duschen...

Der Con war Hammer. Auch wenn der erste Abend mit dem "Bankett" Stress pur war. Umso schöner waren aber die Folgetage, wenn auch für meinen Geschmack zu heiß. 20 Grad weniger und es wäre perfekt gewesen.

Einen ausführlichen Bericht spare ich mir jetzt. Die Badewanne und mein Bett rufen.

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#52

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 06.06.2011 10:26
von Docatius • Ritter und Triumviratsmitglied Ludwigsteins | 655 Beiträge

Man hört inzwischen auch erste Gerüchte:
http://www.larhgo.de/cgi-bin/wiki.pl/Ger%C3%BCchte



Docatius Viator - Ritter, Verwalter, Münzmeister, Spielmann und Gaukler

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#53

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 06.06.2011 13:24
von Goras • Ritter | 182 Beiträge

WIE HIESS DIE ZWERGIN ?????


__________________________________________________
Ein Zwerg zu sein heisst stark zu sein- ein Zwerg zu sein heisst weise zu sein. Und wenn ich nicht gleich mein Bier kriege, zeig ich dir, auf welche Weise ich dir ganz stark in den Hintern trete!
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#54

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 06.06.2011 13:44
von Elias • Medicus der Quintaner | 41 Beiträge

Zwartka Zottelbart - sehr genial gespielter Zwerg... erm,Zwergin... BARTPERSON!


nerdsblogthenet.com - LARP, Pen & Paper, Filme, Serien, Spiele, Bücher und noch vieles mehr!
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#55

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 07.06.2011 15:00
von Thares • Weberin | 219 Beiträge

So. Zeit fuer Manoeverkritik

Es scheint, als sei auf dem Con (OT) einiges nicht so gelaufen, wie von der Orga gedacht, ich muss aber zugeben, dass ich davon nicht viel mitbekommen habe. Also ich versuche mich mal in Analyse.

1. Irgendetwas war mit Cho und einem OT-Problem mit der Nachtblindheit, aber das habt ihr glaube ich vor Ort noch mit den Spielern geklaert, oder?

2. Was doof, aber nicht Orga-Verschuldet war, war Sa Abend das geruestete Warten auf eine Schlacht, und keiner wusste gegen wen und warum. Das ging einfach zu lange, und wurde so bloed, dass sich die Gruppe dann nachher ausgeloest hat - wodurch wiederum nicht genug Leute beim Ritual der Wilden dabei waren, da also auch keiner eingegriffen hat. Es waere sicherlich schoener gewesen, wenn das Ritual (und die geplante "Schlacht", die wenn ich es richtig verstanden habe durch das Eingreifen der Spieler ins Ritual ausgeloest haette werden sollen?) frueher stattgefunden haette, als noch Leute da waren. Ich sehe aber nicht, wie irgendjemand da etwas haette veraendern koennen - die Wilden waren eben auch ein Spielerlager, und hatten soweit ich es gehoert habe einfach bis dahin sehr schoenes Spiel in ihrem Lager. Dass wir das in unserem Lager zu dem Zeitpunkt weniger hatten - Pech, aber niemandes Schuld, oder sieht jemand das anders?

3. Dass einige Lager aus OT-Zeitgruenden frueher abgereist sind und dass irgendwie IT erklaert haben und dann tatsaechlich weg waren war IT einfach etwas bloed - aber auch nicht vermeidbar, wenn man nicht so eine lange Spieler-Warteliste fuers Con hat, dass man sagen kann: es darf nur kommen wer bis zum Schluss bleibt. Von mir aus keine Kritik an irgendwen hier.

4. So richtig habe ich nicht mitbekommen, was das grosse Problem war als ich Samstag abend aus dem Wald zurueck kam - einige Spieler wollten nicht mehr spielen, weil keiner wusste wo das Entholz war? So, oder so aehnlich? Vielleicht kann das jemand, der dabei war, nochmal erklaeren? Ich fand es mit Nuetzlig's Versteigerung uebrigens gut durch die Orga geloest!

5. Ich habe (leider sehr spaet) mitbekommen, dass einige Spieler das Gefuehl hatten, wenig Zugang zu den anderen Spielern / Spielergruppen zu bekommen, allerdings habe ich das nur aus dritter Hand. Ich hatte tatsaechlich das Gefuehl dass einige Gruppen sich sehr verschliessen, und nicht viele von Aussen an ihrem Geschehen teilhaben lassen. Zum Teil finde ich soetwas allerdings einfach sowohl IT-begruendbar als auch darin, dass man als Gruppe wenig angespielt wird, und somit kein guter Grund vorliegt, seine eigenen Gedankengaenge weiter in die Welt zu tragen. Um fest gefuegte Gruppen zu verbinden, braucht es etwas Aussenstehende und offene/neugierige Spieler, die die verschiedenen Gruppen anspielen, und das Wissen dass sie dort erlangen auch wieder zwischen den Gruppen weitertragen. An sich hatte ich das Gefuehl, dass das auch die meiste Zeit ueber recht gut geklappt hat, zumindest mit den Gruppen, die auch tatsaechlich irgendwie am Plot teilgenommen haben. Bei Anderen ist dies vielleicht anders angekommen, Die wuerde ich bitten sich selber nochmal zu Wort zu melden, denn auch dies ist, finde ich, ein Problem was nicht die Orga zu loesen hat, sondern die Spieler. Wichtig ist in meinen Augen, dass man trotz aller guten IT-Gruende etwas fuer sich zu behalten auch ein wenig OT im Auge behaelt dass die anderen Spieler auch ihren Spass haben wollen, und man sie nicht aus allem Spass fernhalten darf. (Und sei es, dass man das "ich zeig aber nicht her was ich habe" einfach in schoenem IT-Streit mit ihnen ausspielt.) Ich habe solche Situationen selber 2 mal erlebt - einmal auf dem Yorkfeuer 2010 mit den Hornwallern, mit denen war dann aber so schoenes "Hornwaller sind alle doof!"-Spiel, dass wir dennoch Spass hatten, und einmal auf diesem Con, als die schwarz-gelben uns nicht ins Wildenlager lassen wollten (trotz Einladung durch die Wilden), mit den Worten es sei zu gefaehrlich. Im Nachhinein hat mich etwas gaergert, dass wir diesen Beteuerungen nachgegeben haben und umgekehrt sind, andererseits haetten wir auch anders handeln koennen, und ohne zu wissen ob man uns wirklich weiter abgehalten haette kann ich schlecht sagen ob das ein pappnasiges "wir wollen den Plot fuer uns" war oder ein gut gemeinter IT-Rat.

Was mich jetzt interessieren wuerde ist wie die gesammelten Punkte bei anderen angekommen sind/ von anderen gesehen werden, und ob es noch weitere Punkte gibt, die "kritisiert" bzw diskutiert werden sollten.

Ich war naemlich ehrlich gesagt ein wenig erschrocken, sowohl Sa Abend als es hiess dass so viele schon OT gegangen sein sollen aus Frust, als auch Sonntag als die Orga / SL sich "entschuldigt" hat - ich fand es naemlich ein wirklich gelungenes und schoenes Spiel. Ja, IT hat mich einiges angekotzt, aber OT? Dies war mein erstes Larhgo-Abenteuer-Con, und ich hatte richtig Spass!

(Nochmals Danke, liebe Orga! *knuddel*)

(Ich benutze die Begriffe Orga und SL uebrigens durcheinander aber synonym, falls jemand da grosse Unterschiede macht und sich wundert ...)

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#56

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 07.06.2011 18:08
von Docatius • Ritter und Triumviratsmitglied Ludwigsteins | 655 Beiträge

So, nun auch meine 2 ct dazu. Ich habe eine ganze Menge zu meckern, was ich aber hier nicht im einzelnen darzulegen gedenke - hauptsächlich, weil ich Fachmann für das Meckern bin und meist auch meckere, wenn es gar nichts zu meckern gibt. Außerdem müsste ich mir dabei auch selbst an die Nase fassen, denn viel hängt im LARP schließlich auch vom Spieler selber ab. Und für´s Wetter kann die Orga schon gar nichts.
Vermuten tu ich fette Planungsfehler, haupsächlich psychologischer Art - aber das ist eben so eine Sache, von außen ist man fix am vermuten und hat keine Ahnung, wo die OT-Gründe tatsächlich liegen. Daher von mir no comment.

Daher beschränke ich mich mal auf die Fakten: ich habe mich gelangweilt wie schon lange nicht mehr, es war mir zu heiß, und am Freitag Abend hatte ich eine sensationell schlechte Laune.

Und deswegen betone ich jetzt einfach mal die positiven Seiten:
- die Spinnenkostüme waren allererste Sahne! Großes Kino!
- es gab immer und ständig was zu Knabbern, hungern mußte wahrlich niemand.
- das Gelände war wirklich schön, gerade zu dieser Jahreszeit.
- viele Zecken, aber erfreulich wenige Mücken- oder sonstige Stiche davongetragen.
- ich habe mich gefreut, Euch alle mal wiederzusehen.

Und wegen der blöden Schlepperei bei glühender Hitze habe ich mir jetzt einen zerlegbaren Bollerwagen zugelegt.
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?View...em=400220988947


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#57

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 07.06.2011 18:12
von Thares • Weberin | 219 Beiträge

tut mir leid, aber langeweile liegt vielleicht daran dass du mit hubert zwar genau so wenig getan hast wie mit doc, doc aber dennoch immer berichte usw bekommt, hubert aber nicht?
langeweile gehoert zu den dingen die auf diesem con (bis auf samstag abend vielleicht) finde ich echt spieler-fehler sind, es sei denn jemand wurde ganz grob abgeblockt beim leute anspielen, was ich mir echt nicht vorstellen kann ....

der bollerwagen ist allerdings cool, und die spinnen waren wirklich genial!

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#58

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 07.06.2011 18:14
von Fraenja • 7 Beiträge

Also ich hab mich mal bei euch angemeldet, um dem Wunsch nach Feedback nachzukommen, da in unserem Forum der Bereich, der sich mit dem Con und seiner Auswertung beschäftigt, nicht öffentlich ist.

Ich hoffe ich werde den Zahlreichen posts mit positiver und negativer (konstruktiver) Kritik gerecht. Da sind schon einige Beiträge zusammen gekommen.

positiv:

- Das Spiel im Barbaren Lager hat allen Spass gemacht.
- Das Gelände war sehr schön und wir ( ich) fanden es gut, dass alle erwähnten Lager, das Spinnennest etc. im Wald zu finden waren.
- Das Ambient war alles in allem sehr gut.
- Die Kostüme waren sehr liebevoll gestaltet, hier seien besonders die Spinnen erwähnt.
- Das Essen war sehr lecker, auch für die Vegetarier.
- Es gab ein paar sehr schöne Spielszenen mit Loran und Melikae (Reh)

negativ (konstruktiv)

- Die Sanitären Einrichtungen im Barbaren Lager waren sehr phantasievoll... wir hätten gern ein Dixi gehabt
-Die SL hatte mit uns besprochen uns Wasser und Essen bei Bedarf ins Lager zu bringen was leider nicht funktioniert hat, weshalb wir von der üppigen Verpflegung im Haus kaum etwas mitbekommen haben. Zum Glück hatten wir alle eigene Verpflegung dabei.
Das Wasser haben wir selbst zum Lager geschleppt, damit wir zumindest mal Hände Waschen konnten.
Woraus sich für uns ein recht ungünstiges Preis Leistungsverhältnis ergibt.

- Es gab keine SL in unserem Lager oder in der Nähe. Darunter hat die Koordination verschiedener Ereignisse gelitten. Für magische Charaktere standen so kaum Informationen zur Verfügung.
-Der Plot war aus unserer Sicht an einigen Stellen nicht ganz schlüssig, was wohl vor allem daran lag, das die anderen Fraktionen quasi nicht vorhanden waren. (diesen Punkt könnte man noch separat besprechen)

- Das Verhalten der Spieler am Haus war aus meiner Sicht viel zu passiv .
Warum sind die nicht losgegangen den Wald zu erkunden? Das war doch eine Expedition?
Warum hat niemand unseren Gebietsanspruch in Frage gestellt? Wir waren doch nur ein Rudel dummer, unzivilisierter Waldbarbaren?
Warum hat niemand versucht das Ritual zu stören? Das muss doch nicht immer durch Waffengewalt geschehen?
...

Im großen und ganzen war es für uns ein schöner Con. Das Prinzip DKWDDK mit Opferregel hat besser funktioniert als ich gedacht hätte. Es kam allerdings auch nicht zu Kämpfen. Was recht schade war. Allerdings in unserem Briefing stand.

Das Prinzip auf einem Con nur Spieler zu haben funktioniert aus meiner Sicht leider nicht. Ich sehe uns als NSCs, da wir weder den Hintergrund unserer Gruppe überlegt hatten, noch in unseren Entscheidungen völlig frei waren. Ich finde konsequente Lösungen hier besser. Entweder greift man als SL in das Geschehen ein gibt den Leuten ein Briefingt oder man lässt sie Charaktere mit eigenem Hintergrund spielen.
Ich fand es in diesem Zusammenhang auch nicht so gut gelöst, dass die SL dann und wann als Spieler agiert hat. Als Beispiel kann hier der Samstag Abend gelten, an dem ein weiteres Gebein unserer Ahnen entwendet wurde. Da es keiner der Spieler war und das Gebein nicht wirklich an unserer heiligen Stelle gelegen hatte, konnten die Spieler den Dieb nicht finden und wir auf den Verlust des Gebeins nicht im Vorfeld reagieren, da wir nicht feststellen konnten, das da tatsächlich einer an unserem Ritual Platz war.
Das war eine doofe Situation.

Ok, das soll erstmal reichen. Da hab ich aber viel geschrieben...

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#59

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 07.06.2011 20:46
von Ivo • 3 Beiträge

Huch, da gehöre ich ja tatsächlich noch zu den Ersten. Hallo erstmal.
Ich warne gleich mal vor, ich beteilige mich zwar selten an Forumsdiskussionen, aber wenn, dann wird es lang.

Als erstes Mal gehöre ich zu denen, die frühzeitig abgehauen sind, schon am Freitagabend. Dies geschah allerdings nicht wie ich betonen muss, aus IT oder OT Frust, sondern aus privaten Gründen, die ich hier nicht darlegen kann. Wir wären supergerne geblieben und verdammt traurig gehen zu müssen. Um das Spiel nicht zu stören, haben wir nur eine sehr kleine Verabschiedungsrunde gemacht. IT sind unsere Charaktere einfach sang- und klanglos abgehauen, weil es zu gruselig wurde (oder so). An dieser Stelle Gruß noch mal an alle Spieler.

Jetzt wäre ich ja gespannt wie ein Flitzebogen, wie es eigentlich ausgegangen ist, aber das scheint keiner so richtig zu wissen. Die Barbaren haben ein Ritual gemacht und dann? Alle tot (siehe Gerüchte)? Naja.

Von dem Teil des Spiels den wir mitbekommen haben, waren wir auf jeden Fall begeistert, auch wenn es schwierig ist, den Finger drauf zu zeigen warum eigentlich. Trotzdem versuche ich mal, das Wichtigste herauszustellen:

- Die Spielerzusammensetzung war schön. Es gab keine 20-Mann Heerlager Großgruppen die mit lauter Stimme und schweren Rüstungen den Rest der Spielerschaft dominieren, sondern vor allem Einzelpersonen und kleine Gruppen so dass viel Interaktion möglich war.
- Trotz dunkler Elemente (Labor im Keller, Riesenspinnen) kein starres Gut-Böse Schema im Sinne von Spieler gegen den Herrn der Finsternis. Stattdessen komplexere Problemstellungen: Dürfen die Wilden die Freien vertreiben? Gehört dem Graf das Land überhaupt? Usw.
- Waldbewohner und Orte im Wald waren dauerhaft anwesend, und tauchten nicht wie bei vielen Spielleitungen erst dann auf wenn sie benötigt werden. Wie oft wird man auf ähnlichen Abenteuercons ständig von Untoten/Elementarwesen/Orks angegriffen, aber ohne einen Gegenschlag machen zu können, weil die Gegner immer erst 10m vor dem Spielerlager in Erscheinung treten.
- Das liebevolle Einrichten des Hauses mit Lager unterm Dach und Labor im Keller war super. Auch hier: Man konnte hin wann man wollte und musste nicht erst die SL zusammentrommeln und sich dann über die Schulter gucken lassen.
- Freier Handlungsverlauf, man hatte nicht das Gefühl, an einem roten Plotfaden entlang zu wandeln, sondern den Eindruck, dass man prinzipiell alles ändern kann.

Meine Kritikliste ist wesentlich kleiner, eigentlich nur zwei Sachen, davon nur der letztere von Bedeutung:
- Ich mag DKWDK nicht, gerade dann, wenn es zu Spieler gegen Spieler Situationen kommen kann. Aber das ist Geschmackssache, und es zeigt sich immer wieder, dass die Regeln recht egal sind, wenn das Spiel gut ist.
- Man hätte das Grundszenario, also die Expedition, den Spielern genauer vermitteln sollen, am besten schon vor dem Spiel. Der Brief des Grafen war zwar gut, ließ aber viele Fragen noch offen. Ich glaube viele Spieler wussten sehr bald nicht mehr, warum ihre Charaktere sind denn eigentlich angeschlossen haben sollten. Das hat dann zu einer gewissen Lähmung geführt, so dass es eigentlich schon ab Freitagmorgen keine Expedition mehr gab, sondern nur noch „Gäste“ die nicht genau wissen, was sie hier wollen. Darum hat auch keiner die Wilden angegriffen, da man sie irgendwie als legitime Anwohner angesehen hat.

Dann noch ein paar Worte zu den Kommentaren meiner Vorredner, soweit ich was dazu sagen kann, weil ich vieles ja verpasst habe (wie zum Beispiel das umstrittene Ritual der Wilden):

- Insgesamt waren die Spieler (also wir) tatsächlich zu passiv. Das lag denke ich zum einen an der Hitze und zum Anderen daran, dass viele kein für ihren Charakter sinnvolles Ziel vor Augen sahen. Aber ja man hätte mehr erkunden sollen. Ich war zwar recht lange im Wald, bin aber irgendwie immer zielgenau dahin, wo es nichts zu finden gab.
- Dass man schlecht Anschluss zu anderen Spielern bekam fand ich allerdings nicht. Im Gegenteil fiel es mir nie so leicht Anschluss zu bekommen, und man konnte mit vielen sehr gut interagieren. Zwar hatte ich mit vielen Spielern überhaupt nichts zu tun, aber das ist bei einer solch großen Gruppe eben so.
- Gelangweilt habe ich mich überhaupt nicht, auch wenn der Freitagnachmittag zum Teil etwas träge war. Ich hätte eher noch mehr Zeit gebrauchen können.
- Ich bin ein großer Freund von Spielerbasierten Cons mit geringem NSC-Aufwand. Das setzt allerdings auch die entsprechenden Spieler mit nicht nur Eigeninitiative sondern auch Einbindung in den Hintergrund der Story voraus. Ich glaube auch, dass durch die vielen NSC-lastigen Spiele in der Szene die Spieler einfach gewohnt sind, Spieler-Spieler-Konflikte zu meiden, was diesem Spiel wohl geschadet hat.

Soweit so gut, ich mache jetzt mal Schluss, sonst liest das dann eh keiner. Fazit, ich fands toll und wäre gerne bis zum Ende geblieben. Danke noch mal an die ganze SL und an alle Spieler. Grüße, Ivo/Martes

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#60

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 07.06.2011 20:57
von Rudorn • 2 Beiträge

Von mir dann auch mal ein bisschen:

Bei den Positiven Punkten kann ich mich den anderen anschließen:
- sehr sehr gutes Gelände
- sehr schöne Aufbauten und Requisiten (Labor, Bücher/Schriftstücke , Spinnenzelt; Wilden-Lager habe ich leider nicht gesehen)
- in verbindung mit dem vorherigem Punkt einige nette ideen was Rätsel und so angeht (weiteres dazu unten)
- Geniale Spinnenkostüme
- ansonsten auch von allen sehr schöne Gewandungen
- viel und leckeres Essen

Aber auch von mir gebt es einige Kritik (aber aus fehlern und Sachen die ansonsten schlecht gelaufen sind kann man immernoch am besten lernen):

- Ich (und ich denke auch noch ein paar andere) sind sehr lange davon ausgegangen, dass die Wilden und die Freien voll-NSC sind und haben sich lange Zeit anders verhalten, als sie es getan hätten, wenn sie gewusst hätten, dass es eigendlich auch (minimal gelenkte) Spieler sind. Man hätte sich z.b. mehr getraut in den Wald zu gehen und sich den Wilden entgegen zu stellen, wenn man nicht gedacht hätte, dass sie der Arm der allmächtigen SL sind. Das hätte wohl auch zu mehr kämofen geführt.

- Es fehlte ein Anführer unter den Larhgoten, der die Expedition anführt. So jemand wäre wohl von der gesammten Expedition anerkannt worden und hätte sicher auch zu einem agressiverem Vorstoß in die Wälder geführt.

- Ein Kritikpunkt an mir selbst, der meinen eigenen Spielspaß stark beeinflusst hat, ist übrigends, dass mir mein neuen Alchimisten Charakter nicht wirklich gefallen hat (weshalb ich auch kein Problem hatte, dass er am Samstag Abend vergiftet wurde und starb). jetzt weis ich zumindest dass Alchemie mir nicht liegt.
Ich bleibe lieber bei Magie, Priesterlichem oder Diplomatie (meine 3 anderen Fantasy-LARP-Charaktere). Demnach ging meien Laune auch schlagartig nach oben als ich, nach dem Tot von Victor, meinen Magier ausgepackt habe.

- Die "Göttervision" durch das Runenwerfen am Samstag hat halt dazu zu einigen negativen Punkten geführt die in anderen kritiken erwähnt wurden. Ich frage ich was von der SL dabei genau mitgeteilt wurde und wie stark diese Aussage dann falsch gedeutet wurde.

- Ich habe oben zwar die guten Ideen erwähnt, aber leider gab es zu wenige/zu schwierige Hinweise, oder einfach wir sind halt einfach kaum auf welche gekommen (bei unserer vergiftung hats halt lange gedauert, weil wir ganz falsch gedachte hatten und selbst etwas zusammenbrauen wollten; anstatt nach einem vorhandenen mittel zu suchen; außerdem war es nicht eindeutig genug, dass das Froschsekret gegen das Gift hilft, da dort nur stand, dass es tötlich für spinnen ist).

- Dass einige abgereist sind war auch auch etwas blöd. Bei den meisten war das aber soweit ich weiß ein erst paar tage vorher klar. Da kann man halt nicht viel machen. Man hätte höchstens den Rest vorwarnen können, da so kurz der Eindurck entstand, sie wären aus langeweile oder so abgereist.

Fazit: Die Con hat mir zwar spaß gemacht, aber sie gehörte doch eher zu den "schwächeren" Cons auf denen ich war. Das hällt mich aber natürlich nicht davon ab das nächste mal wieder zu kommen (vorallem da man vom Wintertreyben der selben Orga immer viel gutes hört).

Viele Grüße
Marcel aka der verstorbene Alchimist Victor

zuletzt bearbeitet 07.06.2011 21:00 | nach oben springen

#61

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 07.06.2011 21:25
von Thares • Weberin | 219 Beiträge

@Frenya
Das Verhalten der Spieler am Haus war aus meiner Sicht viel zu passiv .
Stimmt zumindest zum Teil.
Warum sind die nicht losgegangen den Wald zu erkunden? Das war doch eine Expedition?
Stimmt, und was fehlte war - in meinen Augen - ein Expeditionsfuehrer, der sagte, was genau Sache sein sollte.
Warum hat niemand unseren Gebietsanspruch in Frage gestellt? Wir waren doch nur ein Rudel dummer, unzivilisierter Waldbarbaren?
Oehm. Ihr habt zu gut gespielt? Ne ehrlich, ich sah IT keinerlei Grund dazu (zumindest bis ihr Melikea getoetet habt, aber da war ich nicht da). Vielleicht waere es anders gewesen, wenn ein Expeditionsfuehrer darauf gedrangt haette - tat aber keiner.
Warum hat niemand versucht das Ritual zu stören? Das muss doch nicht immer durch Waffengewalt geschehen?
Ich war nicht da - ueberhaupt waren scheinbar nur wenige da? Und von einigen die da waren hoerte ich, dass sie kaum mitbekommen haben was geschah. (Mal wieder nur Hoerensagen - ich red zu viel. Ich dachte das mach ich nur IT)

Zu den anderen Punkten kann ich natuerlich nicht viel sagen. Ich fand das Spiel mit euch jedenfalls sehr schoen - auch wenn ich leider viel zu wenig von euch mitbekommen habe!

@ alle:
IT-Spielbericht will ich auf jeden Fall noch schreiben, ich brauch nur erst die Namensliste der Spieler, sonst wird der Bericht ganz unleserlich (der eine, der zu den schwarz-gelben gehoerte, also weder der Zwerg noch der Anfuehrer, wisst ihr? also der hat zu dem einen elfen, also unserem elfen natuerlich, gesagt ...) Ich hab zwar auch nicht alles mitbekommen, aber einiges zumindest, und der rest wird mit hoerensagen (natuerlich nur IT-Info) aufgefuellt.

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#62

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 07.06.2011 21:50
von Fingal Thorwinson • 131 Beiträge

Zu dem Runenlesen möchte ich gerne was sagen, da ich sie gelegt habe. Die Frage war: "Sollen wir uns für eine Schlacht in den nächsten Stunden rüsten?" Daraufhin kam die Antwort, wir sollen den Göttern gehorchen, für Ehre und Ruhm kämpfen und: JA. Wir sollten uns rüsten für eine Schlaacht in den kommenden Stunden.

Da ich von Anfang an wusste, dass es keine NSC, sondern nur gSC (gelenkte SC) bzw. SC mit vorgegebenem Hintergrund, ging ich erstmal davon aus, dass die SL etwas von den Wilden mitbekommen hat und mich entsprechend informiert, oder aber wieder die Walgeister/Spinnen kommen und uns stärker vermöbeln. Auch an die Ents hatte ich ot gedacht.
Und, wären mehr Spieler geblieben, hätte es bei dem Wilden-Ritual vielleicht zur Schlacht kommen können, aber mit 2,5 bewaffneten macht es einfach keinen Sinn. Und mir war es zu dunkel bzw. das Licht hatte die Augen sosehr abgelenkt, dass ich alles dazwischen nicht sehen konnte. Und als es erneut um ein Endholz ging, war meinem Chara das zu blöd. "Sucht den Wanderer aus dem Süden, der spät angekommen ist. Er hat lange blonde Haare und weiße Gewandung." Gut, lag neben mir. Aber der hatte einen Bart und war es wohl dann doch nicht. Da ich aber auch OT niemand anders mehr kannte, der zu der Beschreibung gepasst hätte, habe ich alles danach ignoriert, zumal es dann definitiv zu dunkel geworden war.



Was potenzielles Konfliktspiel anging: Ich hatte zu eventuellen Magiern kaum Kontakt bzw. hielt Agerist für einen Priester. Entsprechend auch da kein Potenzial für Klinsch. Und die Wilden waren mir IT nicht unbedingt unsympathisch. Auch Menschenopfer kannte mein Charakter selbst. Da wäre eine versuchte Zwangsbekehrung oder ein versuchter Zauber gegen Fingal deutlich anders beantwortet worden...


zum Thema SL kann ich nur eines sagen: Das kläre ich lieber unter 4 Augen, da ich organisatorische Sachen auch für Wintertreyben da mit klären will. Ist aber nichts böses!

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#63

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 08.06.2011 00:20
von Sternenfahrer • 2 Beiträge

So, hier spricht noch ein Wilder: Bär.

Hier und auch im Dreilande-Forum liest man immer wieder, was für große Unterschiede es machen würde, wenn man wüßte, ob es ein NSC, ein gSC, ein SC oder ein XYC ist, der da vor einem steht.

Das verstehe ich nicht.

In unserer eigenen Kampagne halten es für ein Merkmal eines guten Cons, wenn man hinterher von einer Person nicht sagen kann, ob sie SC oder NSC war.
Es geht doch darum, authentische Charaktere mit Motivation und einigermaßen konsistentem Handeln darzustellen.
Ich persönlich mag weder reSpawn NSCs, die in endloser Zahl vollkommen ungerüstet und schlecht bewaffnet gegen die Schildreihe der Vollplattenträger anbrandet, noch unmotvierte Springer, die als "Dorfbevölkerung" im Lager herumlungern aber noch nicht mal wissen, was hinter der nächsten Weggabelung liegt - obwohl sie angeblich ihr ganzes Leben schon dort verbracht haben.

Die Bezeichnungen "SC" oder "NSC" sollten IT keine Rolle spielen, finde ich. Das ist natürlich der Idealfall, aber den anzustreben lohnt sich.

zuletzt bearbeitet 08.06.2011 00:21 | nach oben springen

#64

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 08.06.2011 11:01
von Floh • 4 Beiträge

@Bär
du sprichst mir aus der Seele.


Ich verstehe auch nicht, warum manche Spieler das Gefühl haben, nur in den Wald gehen zu können, wenn man sie hineinprügelt. Das Ganze war doch eine Expedition, sollte man da nicht meinen, die Teilnehmer hätten Interesse am Entdecken? Ich fand es jedenfalls ganz schrecklich, dass ich den Wald aus OT Gründen nicht erforschen konnte.

Wäre auch echt gerne länger geblieben, aber das ging leider gesundheitlich nicht. Bis Freitag Abend war das hier auf jeden Fall einer der besten Cons auf denen ich je war. Auch wegen des fehlenden NSC-Schlachtviehs. So unterscheiden sich die Geschmäcker. Aber da es ja genug SL's gibt, die den Spielern den plot hinterhertragen, ist es sehr erfrischend, es mal anders zu erleben. Auch auf die Gefahr hin, dass die Spieler besagten plot nicht (vollständig) finden. Eigeninitiative sollte halt belohnt werden.

Naaja

zuletzt bearbeitet 08.06.2011 11:01 | nach oben springen

#65

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 08.06.2011 11:03
von Admiral Dreizack • 34 Beiträge

Gruess Euch alle,
Baer hat natuerlich recht. Es ist eigentlich eine alte Larhgotische Tugend, keine NSCs im Sinne von 5 Uhr Orks-6Uhr Bauern zu haben. Davon wuerde ich besonders bei Henny und Lars als Leiter ausgehen. Wobei in personell engen Situationen Ausnahmen natuerlich die Regel bestaetigen. Lasst uns also fuer die Zukunft festhalten, dass jeder angespielt werden kann, als waere er ein langjaehrig gespielter Charakter. Respekt gegenueber anderen ist nie ganz schlecht.

Als Nichtteilnehmer wuerde ich und vielleicht auch manche andere gerne hoeren, was bei der Expedition denn nun geschehen, bzw. herausgekommen ist. Ich wuerde mich ueber einen kurzen IT Bericht sehr freuen. Es macht ja ueberhaupt nichts, wenn ein erster Vorstoss gescheitert ist und irgendwann eine zweite Expedition losgeschickt werden soll. (Vor allem wenn das Gelaende und die gebastelten Kostueme und Requisiten viel Beifall fanden).

Alles Gute Jens

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#66

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 08.06.2011 14:11
von Thares • Weberin | 219 Beiträge

Mich erstaunt vor allem, dass so viele nicht wussten, dass es keine NSCs in dem Sinne gibt. Ich hab doch dauernd Aufrufe gelesen, wo es hiess es werden noch Spieler mit Dorfhintergrund gesucht usw - oder wusste ich das nur weil ich das aus Ulmenhain kenne, oder stand das irgendwo anders, oder wie? Ich bin etwas verwirrt. Klar, ich kenne auch Leute die sagen dass die "nie zu einem SC gegen SC-Con fahren" wuerden (selbst Schuld, aber gut) - fuer die ist das wichtig zu wissen. Irgendwo deutlich stehen sollte es schon - aber ich dachte, das taete es auch? *kopfkratz* (Andererseits hab ich auch genug Leute getroffen die zugegeben haben die Infomail nicht gelesen zu haben - auch selbst Schuld.)

Ich persoenlich find "nicht genau wissen, wer Hintergrundwissen hat und wer nicht" ehrlichgesagt auch schoener - is doch egal ob NSC oder SC mit Extrawissen oder gar SC ohne Extrawissen ... dadurch muss eben mehr IT erspielt werden. Wir hatten uebrigens auch bei den Expeditionsmitgliedern mindestens einen Spieler "mit Auftrag" - auch das hab ich erst hinterher OT erfahren, und fand es extrem gut gespielt. Ich hab aber gemerkt dass ich einfach OT nicht damit gerechnet habe, und deswegen auch IT (trotz genug Hinweisen) nicht auf die Idee gekommen bin - mein Vorurteil also. Selber Schuld. Ich find die Player vs Player Aufstellung gut - auch aus den schon von anderen erwaehnten Gruenden: es ist immer jemand im Wald zB, und nicht nur wenn man mit SL loslaeuft.

So, und meine Frage nochmals:
gab es die Teilnehmerlisten schon vor Ort, oder kommen die noch per Mail? Ich brauch unbedingt nen Namensspickzettel fuer meinen IT-Bericht!

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#67

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 08.06.2011 18:53
von Henny • Priesterin Menea / Orga | 368 Beiträge

So, nur mal kurz meine zweiundvierzig Cent dazu (für zwei Cent ist es zuviel Text).

@Thares: Spielerliste kommt demnächst noch per Mail, die lag aber auch beim Check-out aus.

SC vs. SC:
Konfliktpotential war genügend da, ich glaube auch,daß es nicht aufgegriffen wurde, weil manche nicht wussten, wer SC oder NSC ist.
Ich persönlich finde diese Unterscheidung "suboptimal". Das hat was von "NSCs sind Kanonenfutter" und "die darf man umhauen, weil sie ja sowieso wieder aufstehen und keinen Hintergrund haben". Ich hatte ganz zu Anfang meiner Larperei mal einen anderen Con erlebt, da wurden zwei NSCs angeheuert (u.a. ich), die sich als SC ausgeben und dann sterben sollten, damit die Spieler sich erschrecken und Angst bekämen, da man ja auch als SC sterben kann.
Dieses OT-Wissen, wer SC und NSC oder etwas anderes ist, kann dermaßen ins Spiel eingreifen und schönes Spiel verhindern. Z.B. wenn mancher glaubt, die Person vor ihm wäre ein NSC, tötet den Charakter und stellt hinterher fest, daß da ein ganz enttäuschter SC davonschlurft (alles schon beim Larp passiert).
Wer seine gute Laune und seine (Inter-)Aktionen von dem Wissen abhängig macht, ob sein Gegenüber SC, NSC oder sonst was ist, stellt sich selbst und anderen oft ein Bein und blockiert dadurch schönes Spiel.
Warum wir keine NSCs haben? (Gelenkte) SCs mit minimalem Hintergrund von uns haben mehr Spielmöglichkeiten, mehr Freiheiten und Möglichkeiten, sich selber und ihre Ideen einzubringen und dadurch auch mehr Spaß - für sich und den Spieler.
NSCs sind super für Wellen-Angriffe der Bösen, für die Spinnen hätten wir z.B. welche gebraucht. Aber für richtiges Spiel wird etwas mehr als ein Springe oder NSC gebraucht.
Wird das Spiel nicht langweilig, wenn man immer nur denkt "guck mal, ein NSC, den darf ich ummoschen"? Das ist das selbe Prinzip, warum in unseren Plots nicht immer nur schwarz-weiß-Denken und eindeutig definiertes Gut und Böse vorkommt, sondern sich hinterher manchmal rausstellt, daß alles anders ist als gedacht (siehe die Legende hier), daß sich die erstmal Rechtfertigen als Bösen entpuppen (siehe Richter vom "Elfeinhalb"-Con) und man feststellt, daß Gut und Böse sowieso nur Standpunkte sind. Wir hatten hier bewusst keine böse Fraktion oder nur die Guten TM. Jeder sollte selber entscheiden, wo er sich in dem Konflikt hinstellt - hat nur kaum einer getan. die, die es getan hatten, hatten Spaß.

Eines der größten Probleme war sicher der Mangel an entsprechendem Personal/Spielern. Wir hatten gehofft, daß es wie immer in Larhgo ist und am Anmeldeschluss nochmal ganz viele nachkommen. Ist diesmal nicht passiert und wir mussten mit dem bißchen an Anmeldungen arbeiten, was wir hatten.
Stellt euch mal vor, wir hätten die dritte Fraktion (die Elfen) noch besetzen können. Der Konflikt wäre so viel klarer hervorgetreten und das Konzept besser aufgegangen. Da wir die ganze Story nicht mehr auf die Schnelle kippen und eine neue stricken konnten, waren die Elfen eben tot bis auf den letzten. Zum Glück fand sich ein Spieler für den "lonesome elv", das hätte sonst einer von uns machen müssen. Da wären wir beim nächsten Problem. Noch ein paar mehr Freie oder Leute, die für uns tatsächlich die NSCs in den Spinnenkostümen gemacht hätten und bei dem riesigen Gelände die ganze Zeit hätten unterwegs sein können - und alles wäre nochmal anders gelaufen. So mussten wir einige Leute abziehen und ganz viel selber machen, was ungünstig war. Wir hatten nicht die Leute!
Das gleiche gilt für die Expedition. Keine Averbergener, kein Trupp mit einer Führungsperson und expeditionsgerechter Aufgabenverteilung, wie von inzwischen einer ganzen Menge Leute bemängelt. Nach Anmeldeschluß musste Thore (Graf) erfahren, daß es ein bunter Haufen ohne Averbergener ist und sich was hinfrickeln. Und von den Spielern, die sich angemeldet haben, hat sich wohl nur die Hälfte so richtig überlegt, was sein Charakter dort eigentlich macht. Wir hatten nach der Hälfte des Spiels Spieler angesprochen und ausgehorcht, was ihre Ziele sind und was sie auf der Expedition eigentlich machen, damit wir schöne persönliche Gründe finden, warum sie in den Wald sollten (wir überlegten z.B. auch Hubert als Kartograph loszuschicken). Es stellte sich heraus, daß kaum einer das wusste und eine Antwort darauf geben konnte.
Da fehlten natürlich auch viele Kämpfer und als einige Leute aus privaten Gründen abreisen mussten (das war uns vorher schon bekannt), fehlten noch mehr Bewaffnete. Die Wilden alleine hätten alle, die am Schluß noch da waren umhauen können, die Ents sowieso, gut, daß die Schrate und Spinnen nicht noch auf den Plan getreten sind, sonst wären alle tot gewesen.

Der Expeditionstrupp war leider auch ziemlich passiv, wir wussten manchmal echt nicht, was wir da noch tun sollten. Gut, die Hitze hat sein übriges getan, aber fürs Wetter kann man ja nichts. Da war unsere Aktion mit den Spinnen der Passivhaltung der Spieler wohl auch nicht sehr zuträglich: da die Spieler nicht genügend in den Wald gingen, um ihn zu erkunden, hatten wir den Berg eben zum Prophet gebracht und die Spinnen ins Lager kommen lassen. Daraufhin sind - so kam es mir jedenfalls vor - noch viel weniger Leute in den Wald, sondern haben eher auf Gefahr gewartet. Selbst als die Spinnen im Lager waren - das habe ich von einigen Spielern gehört - sollen einige Kämpfer gar nichts getan haben, sondern erst mal nur geguckt.

Schade, daß sich die Eskalation nicht von selber ergeben hat (siehe fehlende Spieler/gruppen), das Ritual haben auch noch einige mehr mitbekommen und Jojo soll ja ganz laut durchs Lager geschrieen haben, daß Melikae gerade das Herz rausgerissen wird. Nichts passiert.
Gut, es war dann auch schon recht dunkel (wir haben auf das Ritual gewartet, um die Sache rund zu bekommen und die Wilden dann natürlich auch spielen lassen, weil die ein wirklich tolles Spiel geliefert hatten).
Vor dem Haus ist an dem Abend noch einges an Agression rausgekommen, OT-Rufe kamen nicht an und wurden überhört, es kam zu Missverständnissen, einer gefährlichen Situation im Dunkeln, sogar zu Tränen und Frust, einige Spieler sind ins OT gegangen (nicht OT gegangen im Sinne von abgereist). Die hatten dann auch keine Lust, am nächsten Morgen niedergemetzelt zu werden, weil sie nachts nicht mehr das Entholz finden konnten oder sich um sieben anzurödeln für die Schlacht.
@fraenja: das mit Niki und dem Holz war eine Hopplahopp-Lösung, damit die Spieler, die uns angesprochen hatten, den Plot noch lösen konnten, ohne an diesem Abend noch IT komplett abzureisen und hinterher total gefrustet zu sein.
Und eigentlich hatte nur Niki eine Rolle gespielt, schade, daß wir auch dafür keinen weiteren Spieler übrig hatten, Fuchs, Lars und ich waren Lückenfüller, siehe Lars sein generischer Knecht Otto.
Auf alle anderen organisatorischen Fragen der Wilden werde ich morgen noch im Archipelforum genauer eingehen, das sprengt den Rahmen hier.

Daß Opferentscheid und DKWDDK ohne SL funktioniert, zeigten genug Szenen. Schönstes Beispiel: als die zierliche kleine Melikae mit einer toll gespielten Geste Bär von sich stieß und dieser stattliche Riese im Kilt erst mal drei Meter nach hinten über den Graben flog und mit der schimpfenden Bemerkung "die ist ja stark wie ein Baum!" auf dem Rücken landete. Saugeile Szene! Danke dafür euch beiden.
Keiner hatte diese Anweisung gegeben (außer der Anweisung von mir an Melikae: "du gehst jetzt los und lässt dich von niemandem aufhalten". ) Das habt ihr alles selber erspielt, toll, geht doch.
Warum keiner ihr Lied kannte, beantworte ich im Archipelforum, da war nämlich tatsächlich eine Absicht hinter dem Gedanken.

Der Plot-Hintergrund hatte keine großen Lücken, wie angenommen, es kamen wahrscheinlich nur einige Infos nicht richtig an, im Spiel wurde vieles nicht erforscht oder falsch weitergetragen (letzteres ist ja nicht wirklich schlimm, im Gegenteil sogar). Einen linearen Plot gab es nicht. Wir bauten darauf, genug Möglichkeiten zu geben, die die Spieler annehmen und umsetzen konnten und dann auf ihre Impulse zu reagieren. Das hat nur teilweise funktioniert. Einige hatten ordentlich gespielt und was daraus gemacht. Andere, so hatte ich das Gefühl, warteten einfach ab, was so alles passiert. Aus diesem Grund gab es Spieler, die sich prächtig amüsierten und dazu ein paar wunderschöne und intensive Momente erlebten, andere, die sich eben langweilten.

Zum Thema Ausschreiben: Nein, wir schreiben unsere Texte nicht zum Spaß oder weil wir so viel Zeit haben. Ja, sie enthalten Infos. Wenn Spieler meinen, sie nicht lesen zu müssen, dann sollen sie hinterher nicht genervt sein, wenn sie was nicht wussten.
Die Suche nach den Einheimischen-Rollen, SCs mit Hintergrund von uns zum selber gestalten, stand auf der Info-Webseite über der Anmeldung. Es hätte jedem, der das einmal überflogen hätte, klar sein müssen, daß die Einheimischen vor Ort gecastete SCs waren. Mehr als schreiben können wir nicht. Es muss auch gelesen werden. Schade, daß manche dann noch den Extra-Hinweis brauchen "keine NSCs", um über Kommen oder Fernbleiben zu entscheiden. Wieder was gelernt für den nächsten Info-Text.
Übrigens war das ganze nicht als Schlachten-Con ausgeschrieben, Schlachten waren nicht geplant, sonst hätten wir uns tatsächlich ein paar NSCs geholt. Es hieß Abenteuer.

Was das Runenwerfen anging: Die Antwort auf die Frage "Müssen wir uns in den nächsten Stunden für einen Kampf rüsten?" beantworteten die Götter mit: "ein guter Krieger ist immer gerüstet, die Antwort auf eure Frage ist: ja."
Daß es eskaliert und Ents und Spinnen auftreten war forciert bzw. geplant. Daß es nicht dazu kam - schade. Daß sich die Spieler sofort gewappnet haben - nicht schlecht. Daß sich alle wieder ausrödelten und noch nicht mal Wachen aufstellten, als nach Einbruch der Dunkelheit keine Gefahr ins Lager einfiel - hmmm, jammerschade.

Daß das Gelände so verzeckt ist, bemerkten wir erst auf dem Con. Als wir es ein Wochenende lang genau durchforstet hatten, um alles zu planen, war Ende Januar, da gab es keine Zecken. Aber das ist wahrscheinlich auch persönliches Pech: ich hatte nur zwei. Dafür hatte ich z.B. auf dem Oerhus eine und auf dem Moorende wiederum keine, während Björn gleich neun auf einmal hatte. Wenigstens war es soweit im Norden, daß keine FSME-Gefahr besteht, den Biestern entkommt man inzwischen im Unterholz sowieso so gut wie gar nicht. (Hmm, *denk* das nächste mal gibts Riesenzecken...)

Tja, was soll man sagen: es ist einiges nicht so gelaufen, wie wir es ursprünglich geplant hatten, das Konzept ging nicht ganz auf und so es denn ein nächstes mal gibt, werden manche Sachen anders laufen.

Auf 9-Uhr-Wellen-NSCs und eine stärkere Lenkung der Spieler werde ich trotzdem weiterhin verzichten, weil das nicht meinem persönlichen Gedanken von gutem Larp entspricht.

Trotzdem freue ich mich natürlich auch über das, was gut gelaufen ist und die starken Szenen und intensiven Momente, die so mancher Spieler hier erlebt hat. Auch ich hatte ein paar Highlights (die Hitze und der Sonnenstich zählten nicht dazu).
Was für ein Glück nur, daß beim Abbau nicht schon das Wetter herrschte, wie einen Tag später in ganz Deutschland.


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Du bist jetzt einer von uns. Mit Würde hat das nicht das geringste zu tun. (IceAge)

zuletzt bearbeitet 08.06.2011 18:54 | nach oben springen

#68

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 08.06.2011 20:04
von Fingal Thorwinson • 131 Beiträge

Moin Henny,

ich kann deine Gedanken und Meinungen zu den NSC und gSC verstehen und spiele noch immer, ob es für unsere Cons irgendwann auch sowas gibt. Aber, bei einer Expeditions-Con ist es recht egal, ob es eine seperate NSC-Anmeldung gibt oder nicht, die Spieler erwarten auch eine Seite, die aggressiv ist und alle anderen los werden wollen. Bei diesem Con hätten sogar 5 schon genügt, welche durchgängig als Waldgeist/Ent/Spinne, irgendwie rumlaufen bzw. in direktem Abruf stehen. So hättet ihr als Orga mehr Freiraum gehabt und einer hätte beispielsweise bei den Wilden bleiben können.

Hättet ihr 10 NSC gehabt, hättet ihr sogar eine konstante Bedrohung, nicht zwangsläufig als Wellen-NSC besser nutzen können. Einzelne Überfälle, Wegelagerer an der Handelsstraße... Da hat man Möglichkeiten.


Das ist aber erstmal nur meine Meinung. Vielleicht hilft es ja



mfg

Patrick

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#69

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 08.06.2011 20:17
von Henny • Priesterin Menea / Orga | 368 Beiträge

Wahrscheinlich kam es nicht rüber: wir hatten nicht mal fünf Leute. Von den Einheimischen wollten (die Wilden waren eine geschlossene Gruppe) bzw. konnten wir (die Freien, da hatten wir nicht genug und haben uns trotzdem schon bedient) keinen als durchgehenden NSC abstellen. Außerdem können wir ja niemanden zwingen, NSC zu machen, wenn er nicht will.
Fakt ist: wir hatten keinen. Woher hätten wir uns die fünf Leute (bei Spinnen und Schrat hätten es acht sein müssen, die sich gegenseitig immer wieder austauschten) denn schnitzen sollen? Das wäre toll gewesen, dann hätten wir das nicht tun müssen. Guck mal allein, wie wenig Larhgoten da waren. Der Con war für ein Minimum von 20 Spielern mehr ausgelegt.
Wir können immer nur ein Spielangebot machen, wenn die Leute nicht wollen und sich nicht anmelden, müssen wir eben mit dem arbeiten, was wir haben. Und wir mussten es halt selber machen, weil wir nicht genug Leute über hatten.


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Du bist jetzt einer von uns. Mit Würde hat das nicht das geringste zu tun. (IceAge)

zuletzt bearbeitet 08.06.2011 20:18 | nach oben springen

#70

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 08.06.2011 21:17
von Fingal Thorwinson • 131 Beiträge

Das die Kapazitäten nicht da waren und man niemanden zwingen kann, is klar. Daher wäre eine direkte NSC-Anmeldung vielleicht gut gewesen.

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#71

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 08.06.2011 22:30
von Fraenja • 7 Beiträge

Ich weiß, nach dem Con bringt all das hätte, wäre, könnte nicht mehr viel. Man hätte allerdings den Barbaren schon am Anreise Tag sagen können, dass keine der anderen Gruppen vorhanden ist und sie quasi die einzige ernst zu nehmende Partei darstellen. Dann hätten die Barbaren ja nicht so friedliebend sein müssen und vielleicht von ganz allein für eine ordentliche Bedrohung im Wald gesorgt... das wäre den Barbaren auch gar nicht so unrecht gewesen, da sie eigentlich ganz gern auch mal kämpfen.

Noch eine kurze persönliche Anmerkung. Ich finde es nicht besonders ambient wenn alle Spieler Nachts OT sind, man somit keine Wachen braucht und mit Sonnenuntergang eigentlich auch keine Ereignisse mehr erwarten muss. Das macht das Spiel aus meiner Sicht irgendwie ziemlich berechenbar.

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#72

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 08.06.2011 23:25
von Fingal Thorwinson • 131 Beiträge

Bis auf den letzten Abend, wo uns etwas offensichtlich unmögliches abverlangt wurde, waren die Frostheimer so lange IT, wie sie wach waren. Nur sieht unsere Wache anders aus Was die anderen angeht, habe ich nur vom Hörensagen mitbekommen, dass es keine Wache gab. Wobei ich sagen muss, bei uns auch nur, wie wir wach waren. Aber ich habe auch OT einen leichten Schlaf und jeder, der uns hätte angreifen wollen, wäre früh genug an einem Seil hängen geblieben, gegen den Tisch gerannt oder die Zeltklappe hätte geraschelt, sodass ich meine Axt oder das Schwert hätte ergreifen können... Alles schon mitgemacht auf anderen Cons.

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#73

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 09.06.2011 09:33
von Thares • Weberin | 219 Beiträge

Das mit dem "Nachts ist OT und darf nicht gestoert werden" bringt tatsaechlich einige Probleme mit sich. So auch die naechtliche Abreise der zeltenden Larhgoten, wovon wir im Haus nichts mitbekommen haben (mitbekommen konnten). Schoen waere gewesen zumindest ein- zwei Hornstoesse oder Rufe, das waere dann ein Spielangebot, und jeder koennte sich entscheiden ob er dafuer IT gehen will oder ob einem sein OT Schlaf wichtiger ist. Gerlinde sagte allerdings (zurecht, denke ich) dass sie dafuer OT wohl zur Sau gemacht worden waeren ... Ich finds schade, denn dadurch entstehen eben solche OT-IT Probleme wie "ich wuerde ja IT alle wecken, aber OT darf ich nicht - was tu ich jetzt?" (Und sowas find ich persoenlich noch stoerender als "nur" die Wachen - obwohl die grade bei einer Abenteuerexpedition durchaus angebracht gewesen waeren und die Atmosphaere dadurch sicher noch passender/schoener geworden waere.)
Andererseits kenne ich auch genug Leute - und bei laengeren Cons wuerde es mir wohl auch irgendwann so gehen - die sagen "es ist nur ein Rollenspiel, ich bin nicht so toll wie mein Character, und ich brauche Schlaf." (Wobei ich gegenueber dem geuebten Waldlaeufer oder Krieger den Vorteil habe auch IT nicht toll und nachtwachegewoehnt zu sein ^^)

Ich fuerchte, irgendwo muessen immer Kompromisse gemacht werden ... Und das mit dem OT-Schlaf ist nunmal einer.

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#74

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 09.06.2011 10:48
von Fraenja • 7 Beiträge

Na ja, das ist der Unterschied zwischen Larp und Tischrollenspiel. Man ist auf seine eigenen Fähigkeiten in einer bestimmten Form zurückgeworfen. Wer nicht kräftig und ausdauernd ist, wird wohl auch nicht überzeugend einen Krieger darstellen können, wer über eine bestimmte Körperfülle verfügt und recht klein ist, taugt wohl eher zum Zwergen und weniger zum Elfen... etc. zumindest halten wir das so...
Da gibt es allerdings sehr unterschiedliche Standpunkte.
Viele sagen hier, dass der Spass im Vordergrund steht und jeder Spieler die Freiheit haben soll für sich selbst zu entscheiden. Von schönem Charakterspiel für alle, überzeugender Darstellung und einer bestimmten Eigenverantwortung ist da nicht die Rede.

Ich finde, das mit 24h IT mit Angriffen und lästigen Nachtwachen und auch mal sehr anstrengenden Wanderungen (weil man müde ist) das Spiel intensiver wird. Gerade bei DKWDDK ist es wichtig nicht nur davon zu reden wozu der eigene Charakter fähig wäre, sondern durch aktives Spiel zu glänzen.

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#75

RE: (02. bis 05. Juni 2011) - Larhgos wilder Süden - Expedition ins Ungewisse

in Upcoming Events und Aufbereitung 09.06.2011 12:01
von Garthwin • 1 Beitrag

Ich fände ein wirkliches 24 h in-time auch schöner. Mit entsprechender Absprache sind die Nachtwachen erfahrungsgemäß auch kein Problem...
Gruß, Bruder Garthwin /Loran (Elf)

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